Rund 40 % weniger Strom in der Kältezentrale, unabhängig gemessen.
In einer Kältezentrale der Stadtwerke Karlsruhe hat SyMa die vorhandenen Kältemaschinen, Pumpen und Rückkühlung zu einem koordinierten Gesamtsystem verbunden und den Stromverbrauch deutlich gesenkt. Die Einsparung wurde im laufenden Betrieb gemessen, nicht modelliert. Es ist unsere erste vollständig belegte Referenz.
Die Kennzahlen dieser Kältezentrale.
Alle Werte sind gemessen und beziehen sich auf diese Kältezentrale. Sie sind keine allgemeine Zusage für andere Standorte.
Eine kommunal betriebene Kältezentrale für ein gemischt genutztes Quartier.
Die Stadtwerke Karlsruhe versorgen das Quartier GartenCarée, eine gemischt genutzte Liegenschaft im Stadtgebiet, mit Wärme und Kälte. Die Kältezentrale kühlt das Quartier zentral und läuft das ganze Jahr. Es handelt sich um ein gemischt genutztes Quartier, nicht um ein Krankenhaus oder ein Rechenzentrum. Die Kältezentrale ist seit 2015 in Betrieb, technisch in gutem Zustand, und sollte nicht erneuert werden. Gesucht war Effizienz aus dem vorhandenen Bestand, ohne neue Kältemaschinen und ohne Eingriff in die Versorgungssicherheit.
Effizienz steckte nicht in den Kältemaschinen, sondern im Zusammenspiel.
Wie in vielen Kälteerzeugungssystemen war jede Komponente für sich auf den Auslegungspunkt der Kältezentrale hin eingestellt. Diesen Punkt erreicht eine reale Kältezentrale aber nur in einem kleinen Teil der Betriebsstunden. Den Rest des Jahres liefen Pumpen und Rückkühlung stärker als nötig, und die Kältemaschinen arbeiteten in einem ineffizienteren Bereich. Genau dieses Zusammenspiel der Nebenaggregate war der Hebel, den die herkömmliche Regelung nicht nutzte.
Ein dedizierter Edge-Controller, der die Kältezentrale als ein System führt.
SyMa bildet die Kältezentrale als physikalisches Modell ab und bestimmt damit minütlich in Echtzeit den günstigsten Betriebspunkt für das gesamte System, innerhalb der Sicherheitsgrenzen des Betreibers. Die Optimierung läuft vollständig vor Ort.
Die Einbindung war bewusst wenig invasiv. Wir haben einen dedizierten Edge-Controller geliefert. Er wurde in den bestehenden Schaltschrank eingebunden, mit Strom und Netzwerk verbunden und nutzt einen bereits vorhandenen Datenserver vor Ort. Es kam keine neue Kältemaschine hinzu, und es war kein Eingriff in die Kältetechnik selbst nötig. Das Betriebspersonal behält jederzeit die Entscheidungshoheit.
Die Einsparung war im Jahresvergleich sofort sichtbar.
In der ersten Saison senkte SyMa den Stromverbrauch der Kältezentrale um rund 40 %, in den aktiven Monaten und unabhängig gemessen. Die Kältemenge lag dabei leicht über dem Vorjahr. Wetter- und lastnormiert, also bereinigt um Witterung und Auslastung, ergeben sich 44 %. Der Aufwand für die Zusammenarbeit war nach fünf Monaten durch die Einsparungen gedeckt.
"Ich musste nur den Jahresverbrauch sowie die Kälteerzeugung im Vergleich zum Vorjahr betrachten, um die deutliche Effizienzsteigerung und die Energieeinsparung zu sehen."
"Die Kosten für die Kooperation mit den Spezialisten von Factor4Solutions amortisierte sich durch die Energieeinsparungen bereits nach den ersten fünf Monaten."
Jürgen Weiß, Abteilungsleiter Baumanagement und Technik, Stadtwerke Karlsruhe
Mehr Transparenz im Betrieb.
Neben der Einsparung nennt der Betreiber vor allem die gewonnene Klarheit über den Anlagenbetrieb als Gewinn.
"Die Transparenz, die wir heute im Anlagenbetrieb haben, ist herausragend!"
Aus einer Kältezentrale wurde mehr.
Nach der ersten Kältezentrale wurde die Zusammenarbeit auf einen weiteren Standort ausgeweitet. Das Projekt wurde zudem in mehreren Fachartikeln aufgegriffen.
Was wäre an Ihrer Kältezentrale möglich?
Karlsruhe ist eine kommunal betriebene Kältezentrale. Ihr Potenzial hängt von Ihrem eigenen Kälteerzeugungssystem ab. Sagen Sie uns kurz, worum es geht. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung.
